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Book Recommendations/ Buchempfehlungen

Lesen ist eines meiner Lieblingshobbies, so ermöglicht es einem doch, ohne sich zu bewegen oder physisch aktiv zu werden auf eine Gedankenreise zu gehen. Auf einer solchen kann man dann die Erfahrungen, Erlebnisse sowie Gedanken des Autors nachvollziehen. Lesen ist also eine Art "Reise im Kopf". Auf dieser Site möchte ich meine Lieblings-"Kopf-Reisen" darstellen. Viel Vergnügen!

"Auf den ersten Blick scheint der Satz - wie er etwa auf dem Papier gedruckt steht - kein Bild der Wirklichkeit zu sein, von der er handelt. Aber auch die Notenschrift scheint auf den ersten Blick kein Bild der Musik zu sein die sie darstellen sollte. Und gerade so wenig ist eigentlich unsere Lautzeichen- (Buchstaben-) Schrift kein Abbild unserer Lautsprache, sondern etwas anderes, davon abgegrenztes. Und doch erweisen sich diese Zeichensprachen auch im gewöhnlichen Sinne als Bilder dessen, was sie darstellen. Um das Wesen des Satzes zu verstehen, können wir zum Beispiel an die Hieroglyphenschrift denken, welche die Tatsachen die sie beschreibt abbildet. Ebenso funktionieren viele traditionelle chinesische und japanische Schriftzeichen. Und aus dieser Art des Schreibens entwickelte sich unsere Buchstabenschrift, ohne das Wesentliche der Abbildung zu verlieren." - Ludwig Josef Johann Wittgenstein.

 

Title:
Cityboy: Beer and Loathing in the Square Mile
Author: Geraint Anderson
Description: 'Who is Cityboy? He’s every brash, suited, FT-carrying idiot who ever pushed past you on the tube. He’s the egotistical buffoon who loudly brags about how much cash he’s made on the market at otherwise pleasant dinner parties. He’s the greedy, ruthless wanker whose actions are helping turn this world into the shit-hole it’s rapidly becoming. For one period in my life, he was me.' In this no-holds-barred, warts-and-all account of life in London’s financial heartland, Cityboy breaks the Square Mile’s code of silence in his own inimitable style, revealing explosive secrets, tricks of the trade and the corrupt, murky underbelly at the heart of life in the City. Drawing on his experience as a young analyst in a major investment bank, the six-figure bonuses, monstrous egos, and the everyday culture of verbal and substance abuse that fuels the world’s money markets is brutally exposed as Cityboy describes his ascent up the hierarchy of this intensely competitive and morally dubious industry, and how it almost cost him his sanity.


 

Title:
Freakonomics: A Rogue Economist Explores the Hidden Side of Everything
Author: Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner
Description:

In the summer of 2003, the New York Times Magazine sent Stephen J. Dubner, an author and journalist, to write a profile of Steven D. Levitt, a heralded young economist at the University of Chicago. Levitt was not remotely interested in the things that interest most economists. Instead, he studied the riddles of everyday life from cheating to crime to child-rearing and his conclusions turned the conventional wisdom on its head. For instance, he argued that one of the main causes of the crime drop of the 1990s was the legalization of abortion twenty years earlier. (Unwanted children have a greater likelihood of becoming criminals; with so many unwanted children being aborted in the 1970s, the pool of potential criminals had significantly shrunk by the 1990s.) The Times article yielded an unprecedented response, a deluge of interest from thousands of curious, inspired, and occasionally distraught readers. Levitt and Dubner have collaborated on a book that gives full play to Levitt s most compelling ideas. Through forceful storytelling and pungent insight. FREAKONOMICS will reminds us all that economics is, at root, the study of incentives how people get what they want, or need, especially when other people want or need the same thing. Among the questions it answers: Which is more dangerous, a gun or a swimming pool? If drug dealers make so much money, why do they still live with their mothers? What makes a perfect parent? And, of course: What do schoolteachers and sumo wrestlers have in common? (Answer: they both cheat.)

Levitt employs statistical tools that are simple yet elegant. He cuts to the heart of a question and picks topics that are fascinating. All social scientists should ask themselves if the problems they are working on are as interesting or important as those in this superb work. (Los Angeles Times Book Review)

If Indiana Jones were an economist, he d be Steven Levitt... Mr. Levitt is famous not as a master of dry technical arcana but as a maverick treasure hunter who relies for success on his wit, pluck and disregard for conventional wisdom. Mr. Levitt s typical quarry is hidden not in some exotic locale but in a pile of data. His genius is to take a seemingly meaningless set of numbers, ferret out the telltale pattern and recognize what it means... Freakonomics reads like a detective novel... Economists, ever wary of devaluing their currency, tend to be stinting in their praise. I therefore tried hard to find something in this book that I could complain about. But I give up. Criticizing Freakonomics would be like criticizing a hot fudge sundae.... The cherry on top of the sundae is Mr. Levitt s co-author, Stephen Dubner, a journalist who clearly understands what he is writing about and explains it in prose that has you chuckling one minute and gasping in amazement the next. Mr. Dubner is a treasure of the rarest sort; we are fortunate that Mr. Levitt managed to find him. I think I detect a pattern. (Wall Street Journal)

 

Titel:
Bildung, alles was man wissen muss
Autor: Dietrich Schwanitz
Kurzbeschrieb: Bildung, lautet das Credo derer, die dazugehören, kann man ja nicht lernen, man muss sie erwerben. Mühsam. Ein Leben lang: Klavier mit vier, humoristisches Gumminasium mit Griechisch und Latein, Tanzstunde, Auslandsstudium. Am Ende sagt man dann Sätze, die alle klingen wie bei Schwanitz: "Wie Sie wissen, ist der Strukturalismus nur ein verkappter Neukantianismus." Aber wichtig ist, wie man auf so einen Partysatz zu reagieren hat, um als gebildeter Mensch zu gelten. Zum Beispiel kann man guten Gewissens "ein Geräusch verursachen wie eine Kuh, die zu muhen anhebt, aber es sich dann anders überlegt".

Landläufige Bildung in Europa ist ja keineswegs allumfassend. Die Zahl der Themen und Gegenstände, über die es Bescheid zu wissen gilt, ist überschaubar. Ihnen widmet Schwanitz die erste Hälfte des Bandes: Literatur, Kunst, Musik, Philosophie, Ideologien pointiert, witzig und äusserst erhellend dahingeplaudert. Der eigentliche Kern aber ist der zweite Teil, der sich damit beschäftigt, das im ersten Teil erworbene Wissen strategisch richtig und eben "gebildet" anzuwenden, wie das oben erwähnte Beispiel mit der Kuh bereits vorweggenommen hat.

Alles, was man wissen muss. Ein gewagter Titel und schlussendlich ein grossartiger Überblick über alle wichtigen Themenbereiche des Wissens! Das Buch ist sehr klar mit einen Schuss Ironie geschrieben und die Themen werden sehr schnell auf den Punkt gebracht. Selbst durch jene Bereiche, die einen nicht unbedingt interessieren, liest man sich durch, einfach weil es so schön geschrieben ist. Es ist ein gelungener Querschnitt durch die europäische Geschichte bis hin zu aktuellen Schwerpunkten. Und vor allem: Wer das Buch gelesen hat, weiss, dass man nicht alles wissen muss und vor allem kann. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass wenn man nicht alles weiss - wie eigentlich jedes menschliche Wesen auf diesem Planeten - man zu lernen hat, wie man sich anstellt, dass es niemand merkt. Oder man stellt fest, dass es viele Dinge gibt, die völlig unwichtig sind. Was für einen selbst interessant ist, muss man letztlich selbst entscheiden: Alles, was man wissen muss!

 

Titel:
Der Sinn des Lebens

"Wirrwarr, oh Wirrwarr..." Latose

Herausgeber: Christoph Fehige, Georg Meggle und Ulla Wessels
Kurzbeschrieb:

Nicht ohne Grund belächelt der aufgeklärte Mensch die Suche nach dem "Sinn des Lebens". Sind es doch die Marktschreier der Unvernunft, die den Ausdruck am hörbarsten strapazieren: Die Feinde von Logik und Wissenschaft; die billigen Tröster; die, die glauben, raunen, ohne zu argumentieren, zu denken, zu prüfen. Doch Sinnfrage und klares Denken schliessen einander nicht aus. Einige der seriösesten Philosophen unserer Zeit haben sich an dem Problem versucht – durchweg vernünftig und in verständlicher Form. Das zeigt dieses Buch. Für jedermann versammelt es die wichtigsten Schriften zur Frage nach dem Sinn des Lebens. Dazu gibt es eine bunte Menge von Ausblicken: Auf das Leben, das Universum und alles andere.

Herausgekommen ist ein Sammelwerk mal streng, mal weniger streng philosophischer Texte, die das Leben in den Blickpunkt rücken. Da finden sich Texte von Woody Allan und den Monty Pythons neben Abhandlungen von Hans Blumenberg und Bertrand Russel. Der spannende Reader wird den Leser nicht nur mit aufregenden Fragen konfrontieren, sondern ihm hie und da auch so manche Antwort bieten. Der Einladung zur Lektüre kann man fast gar nicht widerstehen. Denn wo immmer man dieses leichte Buch voll tiefen Ernstes aufschlägt, springt einen Bedenkenswertes an.

Vertreter aus den verschiedensten philosophischen Richtungen, Epochen, Kulturen kommen hier zu Wort, wobei auch viele Berufsphilosophen beim munteren Plappern nicht abseits stehen. Dennoch bietet das Werk durchaus erhellende Erkenntnisse, wobei weniger direkte Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gegeben werden, sondern auch die Frage nach dem Sinn dieser Frage selbst gestellt wird. Daher sei dieses Buch letztlich auch von methodischem Wert und als "originelle Einführung in die Philosophie" geeignet.

 

Titel:
Der Papalagi - Die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea

Autor: Erich Scheurmann
Kurzbeschrieb:

Der Papalagi kommt als ein schmales Büchlein daher, das man aber auf keinen Fall unterschätzen sollte. Was auf den 156 Seiten geschrieben steht, wird fast jeden irgendwie in den Bann ziehen. Tuiavii aus Tiavea, ein Südseehäuptling, bereist Anfangs des 20sten Jahrhunderts Europa und schildert in seinen Reden den "weissen Mann", den Papalagi. Er spricht vom Bann des runden Metalls (Geld) und dem Ort des falschen Lebens (Kino, Fernsehen), von den steinernen Truhen (Hochhäuser) und der schweren Krankheit des Denkens im allgemeinen. Der Papalagi hat nie Zeit und viele Dinge machen ihn arm. Zum Teil muss man lachen, zum Teil fühlt man sich ertappt, als ob einem jemand einen Spiegel vorhält. Der Papalagi quasi als Reflexion über unser Leben aus einer für uns neuen Perspektive.

Erich Scheuermann (1878-1957) wanderte 1914 nach Samoa aus und kehrte vier Jahre später nach Deutschland zurück. Ein Verleger bot ihm damals 2'000 Mark "für eine nette Südseegeschichte" an, und die erste Auflage vom Papalagi erschien 1920. Scheuermann schlüpfte in die Rolle eines Südseehäuptlings und beschrieb, was ihn an seiner Kultur störte. Über all die Jahre hat der Wert des Buches keinesfalls abgenommen. In den sechziger und siebziger Jahren entdeckte die Studentenbewegung "die grüne Bibel der Umweltschützer". Seither ist das Büchlein in mehr als 1,7 Millionen Exemplaren allein in deutscher Sprache verbreitet und in viele Sprachen übersetzt worden. Wir alle sollten ab und zu einen Blick in den "Papalagi" werfen. Darum lasse ich ihn hier selber sprechen:

"Denkt euch eine Tapamatte, dünn, weiss, zusammengefaltet, geteilt und nochmals gefaltet, alle Seiten eng beschrieben, ganz eng – das ist die vielen Papiere, oder wie es der Papalagi nennt, die Zeitung. In diesen Papieren liegt die grosse Klugheit des Papalagi. Er muss jeden Morgen und Abend seinen Kopf zwischen sie halten, um ihn neu zu füllen und ihn satt zu machen, damit er besser denkt und viel in sich hat; wie das Pferd auch besser läuft, wenn es viele Bananen gefressen hat und sein Leib ordentlich voll ist. Wenn der Alii (d. h. der Herr) noch auf der Matte liegt, eilen schon Boten durchs Land und verteilen die vielen Papiere. Es ist das erste, wonach der Papalagi greift, nachdem er den Schlaf von sich stiess. Er liest. Er bohrt seine Augen in das, was die vielen Papiere erzählen. Und alle Papalagi tun das gleiche – auch sie lesen. Sie lesen, was die höchsten Sprecher und Häuptlinge Europas auf ihren Fonos gesagt haben. Dies steht genau auf der Matte aufgezeichnet, selbst wenn es etwas ganz Törichtes ist. Auch ihre Lendentücher, die sie anhatten, sind genau beschrieben, was jene Alii gegessen haben, wie ihr Pferd heisst, ob sie selber Elephantiasis oder schwache Gedanken haben. Wenn der Papalagi die vielen Papiere liest, braucht er nicht nach Apolima, Manono oder Savaii zu reisen, um zu wissen, was seine Freunde tun, denken und feiern. Er kann ruhig auf seiner Matte liegen, die vielen Papiere erzählen ihm alles. Dies scheint sehr schön und angenehm, doch dies ist nur ein Trugschluss. Denn wenn Er nun seinem Bruder begegnet und beide hielten schon den Kopf in die vielen Papiere, so wird einer dem anderen nichts Neues oder Besonderes mehr mitzuteilen haben, da jeder das Gleiche in seinem Kopf trägt. Sie schweigen sich also an oder wiederholen einander nur, was die Papiere sagten. Tag für Tag."

 

Titel:
Das Mass der Freiheit - Lebensgeschichte eines russischen Millionärs

Autor: Alexander Panikin
Kurzbeschrieb:

"Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr", lautet das Motto von Alexander Panikin. Panikin ist ein russischer Unternehmer der ersten Stunde. Bereits mit zwölf spekulierte er im damals kommunistischen Russland mit Fussballeintrittskarten. Später sammelte er dann höchst erfolgreich Erfahrungen im streng verbotenen Strassenhandel von Moskau. Das Gorbatschowsche Gesetz zur privatwirtschaftlichen Tätigkeit in den Kooperativen eröffnete ihm letztendlich den Weg seine Privatgesellschaften legal zu gründen. Panikin wurde zum ersten legalen Unternehmer Russlands, liess seine Textilfirma in Berlin registrieren und bildete umgehend ein Steuern erleichterndes Joint Venture mit sich selbst. Panikin ist den anderen immer einen halben Schritt voraus, denn "Bewegung heisst Überleben, Stille bedeutet freien Fall".

Geld wird für Panikin mit der Zeit immer unwichtiger. "Der Gewinn ist kein Ziel, sondern ein abstraktes Instrument zur Erlangung eines grösseren Masses an Freiheit." Sein Werdegang ist die russische Variante des American Dream schlechthin! Alexander Panikins Lebensgeschichte ist das beste Beispiel, wie man alleine durch einen starken Willen sowie durch proaktives, zielgerichtetes, schnelles Handeln selbst unter widrigsten Umständen seine innigsten Träume verwirklichen kann.

"Das Buch meines Freundes Alexander Panikin ist ebenso eindrucksvoll, überraschend und interessant wie er selbst. Ich glaube, Alexander Panikin wird uns alle noch oft in Erstaunen versetzen." - Michail Gorbatschow

 

Titel:
Planen, gründen, wachsen. Mit dem professionellen Businessplan zum Erfolg.

Autoren: Martin Heucher, Daniel Ilar, Thomas Kubr, Heinz Marchesi
Kurzbeschrieb:

Dieses Handbuch richtet sich an zukünftige Unternehmer, die ihre Firmengründung professionell angehen wollen. Sie finden hier alles, was es in der Phase der Planung und Realisierung zu bedenken gibt - von den ersten Ansätzen einer Geschäftsidee bis hin zum vollständigen Businessplan. Das Buch vermittelt leicht verständlich das nötige betriebswirtschaftliche Grundwissen und zeigt an einem Fallbeispiel, wie ein echter Businessplan aufgebaut ist. Für die Neuauflage wurde der Inhalt auf den aktuellen Stand gebracht und ein Kapitel zum Thema Unternehmensbewertung eingefügt.

Jungunternehmer müssen zu Beginn meist sparsam haushalten. Ob sich die Anschaffung dieses Sachbuches lohnt, ist allerdings keine Frage. Denn es gibt wohl kein anderes Werk, das Businesspläne so kompetent und vor allem so anschaulich und sinnlich erklären kann. Das Buch soll einem wohl auch klar machen, um was es bei einer Firmengründung geht: Verkaufen! Das "Buch", das quasi als Ringhefter mit Seiten aus Karton daherkommt und teilweise wie eine ausgedruckte Powerpoint Präsentation wirkt, ist das Beste Beispiel wie man erfolgreich Ideen verkaufen kann.

Inhaltlich wird das ganze Spektrum einer Unternehmensgründung abgedeckt. So erfährt der Leser, welche Prozesse beim Start durchlaufen werden und wie der Lebensweg einer Wachstumsfirma aussehen soll. Es wird gezeigt, wie man die Geschäftsidee formulieren und konzipieren sollte, damit man sie anschliessend auch angemessen präsentieren kann. Die Ausarbeitung des Businessplans wird klar und in einzelnen Schritten aufgezeigt. Und dann wird die leicht verständlich verabreichte Theorie noch durch Musterbeispiel veranschaulicht. Schliesslich soll das Kapitel über "Eigenmittelbewirtschaftung und Unternehmensbewertung" noch verhindern, dass eine gute Idee vorschnell aus Geldmangel stirbt. Ein ausführliches Glossar, Hinweise zu weiterführender Literatur und nützliche Internetadressen machen den Ratgeber zum beinahe unverzichtbaren Handbuch für Jungunternehmer.

 

Titel:
Erfolgsgeschichten selber schreiben.

Autoren: Wolfgang Jenewein, Helmut Dinger
Kurzbeschrieb:

Nach der Flaute des Milleniums gibt es immer noch viele Arbeitslose in Europa und um einen nennenswerten Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit zu leisten, bedarf es einer Vielzahl weiterer Existenzgründer. Neben bürokratischen Hemmnissen und mangelnder Kapitalausstattung, fehlt es der dringend herbeigesehnten neuen Gründergeneration oft am nötigen Wagemut.
Wer auf dem Weg in die Unabhängigkeit noch zaudert, findet in dem Buch "Erfolgsgeschichten selber schreiben" den idealen Mutmacher. Die Erfolgsgeschichten bekannter Unternehmer und die praktischen Tips namhafter Experten zeigen, wie man als sein eigener Chef die Klippen und Untiefen der ersten Jahre in der Selbständigkeit ohne Schiffbruch zu erleiden umschiffen kann.

Neben den spannenden Erzählungen überzeugt das Buch durch einen sehr ausführlich geratenen Serviceteil. Von der Unternehmensidee zum erforderlichen Persönlichkeitsprofil eines Existenzgründers, bis hin zur Erstellung eines Businessplans, findet der Leser eine Fundgrube interessanter und nützlicher Anregungen. Auch am nötigen Kleingeld muss der Sprung in die Selbständigkeit nicht scheitern. Infos über die zahlreichen Finanzierungshilfen zur Existenzgründung und den gekonnten Umgang mit der Bank, helfen neue Geldquellen zu erschliessen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch für angehende Jungunternehmer die sich besonders den Wahlspruch von Peter Dussmann, dem Gründer der Dussmann-Gruppe, zu Herzen nehmen sollten: "Verlieren kann nur, wer es gar nicht erst versucht."

 

Titel:
Die illustrierte kurze Geschichte der Zeit

Autor: Stephen Hawking
Kurzbeschrieb:

Ist das Universum unendlich oder begrenzt oder endlich und unbegrenzt? Hat die Raumzeit einen Anfang, den Urknall? Wird ihre heutige Expansionsbewegung einmal zum Stillstand kommen, so dass sie wieder in sich zusammenstürzt, die Raumzeit? Liefe die Zeit dann rückwärts? Welchen Platz im Kosmos nehmen wir ein? Und ist in den atemberaubenden Modellen der Astronomen Gott endgültig von seinem Thron verbannt? Stephen Hawking gibt einen gut verständlichen Einblick in seine komplexen Theorien über Ursprung und Schicksal des Universums.

Kein Laie, der sich mit der Astronomie und der Kosmologie beschäftigen möchte kommt um dieses Buch herum. Geschrieben von einem der brillantesten Wissenschaftler unserer Zeit erklärt es viel über unser Universum und die noch nicht beantworteten Fragen, die es birgt. Für dieses Buch sind nahezu keine Vorkenntnisse erforderlich, Hawking erklärt alles von Grund auf in einer einfachen Sprache, ohne auf die mathematischen Zusammenhänge einzugehen, was das Verständnis erleichtert. In seinem Buch schildert Stephen Hawking alle Konzepte, die es in der momentanen Forschung, natürlich grösstenteils auf dem Stand von 1988 (Erstauflage), gibt und erklärt dem Leser die Konsequenzen, die sich aus Einsteins Relativitätstheorie und seinen eigenen Forschungen ergeben. Das Buch reicht alleine sicher nicht aus, um zu einem Experten auf diesem Gebiet zu werden, aber es bietet ein stabiles Fundament auch in der Geschichte der Entwicklung dieser Wissenschaft, die sich mit dem Kosmos beschäftigt. Im Text selber und im Anhang finden sich die Biographien grosser Wissenschaftler und ihrer Forschungen.

 

Titel:
Das Universum in der Nussschale

Autor: Stephen Hawking
Kurzbeschrieb:

Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich "Eine kurze Geschichte der Zeit", den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer grossformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert.

Das Universum in der Nussschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heisst das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Grösse, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht. Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Sowie das Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"?

Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der gelungenen Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"). Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschliesst. Aber es lohnt sich. Benutze Deinen Geist als Nussknacker!